
Der große Krieg wird in aller Öffentlichkeit vorbereitet
Verteidigungsminister Pistorius erklärte bereits 2023, Deutschland müsse wieder »kriegstüchtig« werden. Seitdem wird die Aufrüstung immer schneller vorangetrieben. Begründet wird sie vor allem mit der Bedrohung durch Russland. Eine Greenpeace-Studie zeigt jedoch, dass die europäischen NATO-Staaten Russland auch ohne die USA in wesentlichen militärischen Bereichen überlegen sind. Trotzdem sollen immer größere Summen in Rüstung fließen. Das erhöht die Gefahr einer weiteren Eskalation und eines großen Krieges.
Den Preis für Rüstung zahlen wir
Die Bundesregierung plündert unsere Staatskasse für den Kauf von Waffen, um den Mächtigen im Westen und der Rüstungsindustrie riesige Profi te zu ermöglichen. Dieses Geld fehlt für bezahlbares Wohnen, Gesundheit, Bildung, soziale Sicherheit, Kultur, Sport und eine funktionierende öff entliche Infrastruktur. Schon jetzt sind viele dieser Bereiche unterfinanziert. Wir sind Zeugen immer neuer sozialer Grausamkeiten in unserem Land.
Für uns bringt die Aufrüstung keine größere Sicherheit. Ein Krieg gegen Russland, China oder einen anderen Staat hätte im Atomzeitalter verheerende Folgen. Es gäbe nichts zu gewinnen, aber alles zu verlieren. Auch der Krieg in Gaza zeigt, wie schnell Menschenrechte und Völkerrecht an Bedeutung verlieren, wenn sie den Interessen der Mächtigen im Weg stehen. Am Krieg verdienen die Reichen, die Armen liefern die Leichen.
Frieden braucht Gegenmacht
Viele Menschen ziehen sich ins Private zurück und hoff en, von den Folgen dieser Entwicklung verschont zu bleiben. Doch Wegschauen verändert nichts. Wir müssen mehr werden und gemeinsam Druck machen für Frieden, Abrüstung, Diplomatie und soziale Gerechtigkeit. Die Produktion von Waffen ist nicht alternativlos. Es muss und kann für ein Leben in Frieden produziert werden. Das Land der Kanonen hat keine Zukunft.
Kommt am 1. September um 17 Uhr zum Willy-Brandt-Platz zu Kundgebung und Demonstration. Bringt Freunde und Familie gleich mit!

